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Letzte Vorstellungen des „Inneren Innenministers” am Fr, den 26.3. und Sa, den 27.3. 2010 jeweils um 20 Uhr im Ringlokschuppen in Mülheim/Ruhr.
Ringlokschuppen | Am Schloß Broich 38 | 45479 Mülheim
DER INNERE INNENMINISTER
Freiheit durch oder ganz ohne Sicherheit?
Eine Musikerin besucht eine Selbsthilfegruppe, weil sie eine ganz besondere Stimme hört: die des früheren deutschen Innenministers. Als Superminister für Finanzen, Zukunft und innerste Sicherheit mischt er sich in ihr Leben ein, zettelt verfängliche Tischgespräche an und will eine neue Politik-Technologie verbreiten. Den obersten Schirmherrn der inneren Sicherheit im Kopf zu haben – da kann man ganz schön unsicher werden…
Die Kunstfigur des inneren Innenministers ist hundertprozentig aus O-Tönen zusammengesetzt. Offizielle Verlautbarungen und politische Programmatiken werden zum künstlerischen Rohstoff. Eine belebende Schocktherapie zwischen Fiktion, Paranoia und sicherheitspolitischer Realität.
„Die radioerprobten Dialoge zwischen La Hengst und Schäuble […] sind passgenau geschnitten und wirklich irre komisch. Als künstlerischer Kommentar auf die paranoide Sicherheitspolitik nach 9/11 wirken sie zugleich zutiefst abgründig.“ (nachtkritik)
Text & Regie: Till Müller-Klug & Bernadette La Hengst
Spiel & Musik: Claudia Wiedemer & Bernadette La Hengst
Dramaturgische Mitarbeit: Nina Tecklenburg
Produktionsleitung: Marc Pohl
Regieassistenz: Elisa Liepsch
Licht: Dirk Lutz
Eine Produktion von Sophiensaele, Forum Freies Theater Düsseldorf und Alte Liebe Produktionen Bremen. Die Wiederaufnahme wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Preise:
Vvk/AK: 10,00 EUR
Erm.: 5,00 EUR
Ein Song-Labor von Bernadette La Hengst mit Videos von Wanja Saatkamp
04.02.2010, 20 Uhr, Thalia Gaußstraße, Hamburg
In einem temporären Studio hat sich die Berliner Elektro-Popmusikerin, Theateraktivistin und Performerin Bernadette La Hengst einen Monat lang mit jugendlichen Straftätern aus aller Welt im Jugendknast Hahnöfersand getroffen. In dieser Zeit wurden Songs über das Fernweh und die Idee von Freiheit aus der Perspektive der Gefangenschaft entwickelt. Hierfür hat sie nachgefragt: Was ist dein favourite place, drinnen oder draußen? Wo kommst du her und wo gehst du hin, wenn du hier rauskommst? Woran denkst und wovon träumst du, wenn du das Wort „Freiheit“ hörst? Das Ergebnis dieser Begegnung ist ungewiss (wie die Zukunft der Beteiligten), doch der Weg dorthin steckt voller Geschichten und Songtexte der jungen Menschen, die sich in Hahnöfersand begegnet sind, nachdem sie alle straffällig wurden und im Gegenzug ihre Freiheit dafür hergeben mussten. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Ländern, leben aber alle schon länger oder ein Leben lang in Hamburg. Die Jugendlichen nehmen die Kamera in die Hand und inszenieren sich selbst, zeigen, was ihnen am wichtigsten ist und wie sie leben und denken. Und schließlich werden sie für einen Abend Ausgang haben und sich vom Gefängnis in die Freiheit singen und rappen. In der Gaußstraße werden sie gemeinsam mit Bernadette La Hengst einen musikalischen Abend gestalten.
Künstlerische Leitung & Musik: Bernadette La Hengst
Video: Wanja Saatkamp
Dramaturgie: Sandra Küpper
Mit Insassen aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand & Bernadette La Hengst
Die Berliner Künstlerin und Popmusikerin Bernadette La Hengst, der Tänzer Andreas Müller und die Performerin und Choreografin Sabina Holzer untersuchten Beschwerden von BürgerInnen der Stadt St. Pölten. Diese Arbeit basiert auf dem Konzept des Complaints Choirs aus Helsinki, einem finnisch-deutschen Projekt.
Konzerthinweis auf konspirativekuechenkonzerte.de
Update: Das Konzert ist jetzt u.a. auf dem YouTube Kanal von KuechenKino zu sehen.
Samstag, 07.09.2009 ab 20 Uhr | KüchenKonzert mit Bernadette la Hengst und Ton Matton auf Tide TV und zwei Wochen später auf konspirativekuechenkonzerte.de
Aus der Zitronenpresse: Bühnenbild vom Konspirativen Klima Künstler Ton Matton für das nächste Küchen Konzert mit Bernadette La Hengst.
„Avantgarde-Bettler”
von Bernadette La Hengst und dem Bettlerchor Freiburg
2009
Regie: Christoph Frick, Musik: Bernadette La Hengst, Bühne: Clarissa Herbst, Dramaturgie: Carolin Hochleichter
Video auf YouTube
Der innere Innenminister auf YouTube
von Bernadette La Hengst, Till Müller-Klug & Claudia Wiedemer
Der innere Innenminister
von Bernadette La Hengst, Till Müller-Klug & Claudia Wiedemer
at.tension # 3, Theaterfestival Kulturkosmos, 11.+12. September 2009
Flugplatz, 17248 Lärz www.attension-festival.de
Düsseldorf, 19. + 20. September 2009, 20 Uhr
Forum Freies Theater, FFT Juta, Kasernenstr. 6, 40213 Düsseldorf
Karten T. (0211) 8767 8718 www.forum-freies-theater.de
Bremen, 23., 25. + 26. September 2009, 20 Uhr
Stauerei „Alte Liebe Produktionen“, Cuxhavener Straße 7, 28217 Bremen
Karten T. (0421) 700 141 www.schwankhalle.de
München, 31. Oktober 2009
Münchner Kammerspiele, Neues Haus, Falckenbergstr. 2, 80539 München
Karten T. (089) 233 966 00 www.muenchner-kammerspiele.de
Berlin, 11. - 13. November 2009
Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
Karten T. (030) 283 5266 www.sophiensaele.com
Hörspieltermine: Deutschlandradio Kultur 10.08.09, 00:05 //
Radio Bremen 18.09.09 // Radio Z 29.11.09
In ihrem neuen Theaterstück kombinieren La Hengst/Müller-Klug das Phänomen des Stimmenhörens mit möglichen Überwachungstechnologien von übermorgen. Im Rahmen einer Selbsthilfegruppe stellt sich eine Musikerin vor, die eine ganz besondere Stimme hört: die des deutschen Innenministers. Er mischt sich beim Musikmachen ein, zettelt verfängliche Tischgespräche an und will eine neue Politik-Technologie verbreiten. Freiheit durch oder ganz ohne Sicherheit? Den obersten Schirmherrn der inneren Sicherheit im Kopf zu haben – da kann man ganz schön unsicher werden. Besonders wenn sich die Innenministerstimme als ansteckend erweist und auch in die Köpfe des Publikums einzudringen vermag…
Die Kunstfigur des inneren Innenministers ist zu 100 Prozent aus O-Tönen des Amtsinhabers zusammengesetzt. Offizielle Verlautbarungen und politische Programmatiken werden zum künstlerischen Rohstoff. Eine belebende Schocktherapie zwischen Fiktion, Paranoia und sicherheitspolitischer Realität.
Die Projektidee „Der innere Innenminister“ erhielt den Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2008.
Text und Regie: Till Müller-Klug & Bernadette La Hengst
Spiel und Musik: Claudia Wiedemer & Bernadette La Hengst
Dramaturgische Mitarbeit: Nina Tecklenburg // Produktionsleitung: Marc Pohl
Regieassistenz: Elisa Liepsch // Licht: Dirk Lutz
Eine Produktion von Sophiensaele, Forum Freies Theater Düsseldorf und Alte Liebe Produktionen Bremen. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Wirklichkeiten neu montiert
Hörspiel von Till Müller-Klug, Musik: Holosud und Bernadette La Hengst
Stadt.Land.Pop
Popmusik zwischen westfälischer Provinz und Hamburger Schule
Bernd Begemann / Blumfeld / Erdmöbel / Bernadette La Hengst / Die Sterne.
Hg. von Moritz Baßler, Walter Gödden, Jochen Grywatsch und Christina Riesenweber
Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen Band 34
2008, ISBN 978-3-89528-708-4, 256 Seiten, 150 z.T. farbige Abb., + DVD, kart.
Ausführliche Beschreibung auf der Website des Verlages Aisthesis:
www.aisthesis.de oder u.a. bei amazon
Michael Girke & Bernadette Hengst
Herford, 1988
Foto © Bernadette La Hengst
Komm Küssen #4
Fanzine von 1996
u.a. mit „Fast Weltweit“-Special auf CD
(Raritäten von Bernd Begemann, Die Sterne, Bernadette Hengst, Michael Girke, Der Fremde, Die Time Twisters)
Fast Weltweit
Gruppenfoto von 1989
Achim Knorr, Bernadette Hengst, Frank Spilker, Mirko Breder, Andreas Henning, Matthias Reth, Michael Girke, Jochen Distelmeyer, Andrea Kilian, Andreas Reth, Jürgen Jahn, Frank Werner
Aufgenommen in Bad Salzuflen, Fotograf © Johannes Meyer, 1989