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Interview mit Bernadette La Hengst in „Der Freitag”.
Stefanie Lohaus vom Missy Magazin, Musikerin Bernadette La Hengst und DJ Ipek erzählen was PopFeminismus für sie bedeutet und ob sie sich selbst als (Pop)Feministinnen bezeichnen.
Videolink auf Fernlokal, dem Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste.
Die Hamburger Schule - Eine deutsche Geschichte (Lange Version)
Interview mit Bernadette La Hengst, Frank Spilker, Sandra Grether, Rocko Schamoni u.a.
Intro, 09.03.2002, Text: Thomas Venker und Linus Volkmann
Bernadette La Hengst
„Ab hier Kleider tragen!“
1989
Foto: Claudia Gunkel
La Hengst / Müller-Klug
Deutschlandmärchen
Berlin, 17. / 18. / 21. Dezember, 21 Uhr
20. / 21. / 22. Januar, 21 Uhr
Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
Kartenkauf und Reservierung: T. 030 / 2835 266
Düsseldorf, 16. / 18. / 19. März 2011
FFT Juta, Kasernenstr. 6, 40213 Düsseldorf
Karten T. (0211) 8767 8718
Im Deutschlandmärchenpark begegnen sich politische Mythen und Grimmsche Märchenstoffe. In hochmodernen Fahrgeschäften erleben die Gäste die Fliehkräfte der sozialen Marktwirtschaft am eigenen Leib. Ein transhistorischer Märchenwaldexpress katapultiert sie durch 65 Jahre deutsche Nachkriegsgeschichte bis in eine ungewisse Zukunft. Wirtschaftswunder, fabelhafte deutsche Ingenieurskünste, Fußball- und Exportweltmeister treffen auf tapfere Schneider, Rattenfänger und vernachlässigte Mittelschichtsstieftöcher. Frau Holle glänzt als Pionierin der sozialen Selektion und Ludwig Erhard drückt seine Zigarre in das Tischleindeckdichtuch. Wann fährt der Knüppel aus dem Sack und auf wen hat er es abgesehen? Geschulte RekommandeurInnen sorgen für Sicherheit und Zerstreuung. O-Töne der amtierenden Bundesmärchenerzählerin führen durch die Attraktionen.
In „Deutschlandmärchen“, wie schon zuvor in „Der innere Innenminister“, erproben La Hengst/Müller-Klug mittels ihrer Technik der O-Ton-Montage die Fiktionalisierung von politischen Roh- und Realstoffen und den künstlerischen Umbau von Wirklichkeiten.
Text und Regie: Till Müller-Klug & Bernadette La Hengst
Spiel und Musik: Claudia Wiedemer, Bettina Grahs, Bernadette La Hengst
Dramaturgie: Nina Tecklenburg
Produktionsleitung: Marc Pohl
Sounddesign: Christina Runge
Regieassistenz und Soundeinspielung: Dorothea Schmans
Recherche: Imke Momann
Bühnenhausbau: Christian Wenzel
Eine Produktion von Sophiensaele, FFT Düsseldorf. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Mit freundlicher Unterstützung von www.artplants.de.
Grafikdesign © Freedarich
Ein türkisch-deutscher Theaterbasar
Theater Freiburg in Kooperation mit der garajistanbul
Gefördert durch den Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes
Deutsche Künstler erkunden die türkische Realität in Istanbul, türkische Künstler erforschen Freiburg und Deutschland und entwickeln aus abenteuerlichen Begegnungen und Missverständnissen ein gemeinsames Stück. In diesem Cabinet, in dem türkische Countertenöre gegen deutsche Popsängerinnen antreten, Tänzer, Musiker und Schauspieler sich präsentieren, die Deutsche Türken und die Türken Deutsche sind, versuchen alle, eine gemeinsame Tagesordnung zu finden: Wer weist den Weg in eine (europäische?) Zukunft? Wer bringt die Menge zum Kochen?
Vom 29.10. bis zum 5.11. findet rund um „Cabinet“ ein türkisches Festival im Kleinen Haus Theater Freiburg statt u.a. mit dem Tanz der Derwische, türkischen Schriftstellern wie Asye Kulin und Murat Uyurkulak, mit Konzerten, Diskussionen und Parties. Hoz geldiniz!
Von und mit: Mustafa Avkiran, Övül Avkiran, Björn Bicker, Peter Kastenmüller, Michael Graessner, Shirin Aktemur, Viola Hasselberg, Selcuk Artut, Nuri Harun Ates, Anna Böger, Memet Fatih Genckal, Monica Gillette, Bettina Grahs, Bernadette La Hengst, Mihran Tomasyan
Im Theater Freiburg folgende Vorstellungen: 29.10. bis 5.11. 2010 (20 Uhr)
In der GARAJISTANBUL folgende Vorstellungen: 11. bis 14.11.2010 (20 Uhr)
„Die Zukunft“ im Interview auf satt.org
Die Zukunft
Sisters & Brothers
CD Cover, 2010
Grafik: eisbuero.ch und GUZ
Label:
TRIKONT — trikont.de
RITCHIE Records — ritchierecords.de
Weitere Infos — myspace.com/lazukunft
Ein Song-Labor von Bernadette La Hengst mit Videos von Wanja Saatkamp
04.02.2010, 20 Uhr, Thalia Gaußstraße, Hamburg
In einem temporären Studio hat sich die Berliner Elektro-Popmusikerin, Theateraktivistin und Performerin Bernadette La Hengst einen Monat lang mit jugendlichen Straftätern aus aller Welt im Jugendknast Hahnöfersand getroffen. In dieser Zeit wurden Songs über das Fernweh und die Idee von Freiheit aus der Perspektive der Gefangenschaft entwickelt. Hierfür hat sie nachgefragt: Was ist dein favourite place, drinnen oder draußen? Wo kommst du her und wo gehst du hin, wenn du hier rauskommst? Woran denkst und wovon träumst du, wenn du das Wort „Freiheit“ hörst? Das Ergebnis dieser Begegnung ist ungewiss (wie die Zukunft der Beteiligten), doch der Weg dorthin steckt voller Geschichten und Songtexte der jungen Menschen, die sich in Hahnöfersand begegnet sind, nachdem sie alle straffällig wurden und im Gegenzug ihre Freiheit dafür hergeben mussten. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Ländern, leben aber alle schon länger oder ein Leben lang in Hamburg. Die Jugendlichen nehmen die Kamera in die Hand und inszenieren sich selbst, zeigen, was ihnen am wichtigsten ist und wie sie leben und denken. Und schließlich werden sie für einen Abend Ausgang haben und sich vom Gefängnis in die Freiheit singen und rappen. In der Gaußstraße werden sie gemeinsam mit Bernadette La Hengst einen musikalischen Abend gestalten.
Künstlerische Leitung & Musik: Bernadette La Hengst
Video: Wanja Saatkamp
Dramaturgie: Sandra Küpper
Mit Insassen aus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand & Bernadette La Hengst
Konzerthinweis auf konspirativekuechenkonzerte.de
Update: Das Konzert ist jetzt u.a. auf dem YouTube Kanal von KuechenKino zu sehen.
Bernadette La Hengst
1988, Aufgenommen in Bad Salzuflen
Foto © Bernadette La Hengst
Artikel von Max Dax und Corinna Koch über Bernadette La Hengst in der spex, Magazin für Popkultur, April 2008